Das ist kein hochgestecktes Ziel. Das ist unser einziger KPI. Warum? Denn wenn die Zufriedenheit 100 % beträgt, ist der Wert real. Und der Wert, nicht die Geschwindigkeit, ist das wahre Maß für den Fortschritt in einer geschäftskritischen Welt. Aus diesem Grund behandeln wir Beziehungen nicht als Transaktionen. Wir betrachten sie als langfristige Investitionen.
Diese Denkweise – gemeinsam etwas aufzubauen, das Ergebnis selbst in die Hand zu nehmen und sich voll und ganz den Werten des Kunden zu verschreiben – hat unsere Arbeitsweise geprägt. Um sicherzustellen, dass diese Denkweise auf alle Teams und Kunden übertragbar ist, war uns klar, dass es mehr als nur eine Absicht braucht – es brauchte eine Struktur: Aus diesem Grund wurde das Value Playbook von Pleun de Goede entwickelt.
Auf der Grundlage eingehender interner Untersuchungen von Pleun de Goede und Ilja Heitlager, Erfahrungen aus der Praxis und direktem Kundenfeedback setzt dieses Handbuch unsere Beziehungsphilosophie in einen praktischen Rahmen um. Sie hilft unseren Teams zu verstehen, was die Loyalität fördert, wie Vertrauen aufgebaut wird und wie eine gemeinsame Vision der Zukunft ergebnisorientierte Partnerschaften schafft.
Das ist keine Theorie. Das ist unsere Art zu arbeiten. Das ist unsere Art zu wachsen. Und so helfen wir unseren Kunden, voranzukommen – mit Klarheit, Zuversicht und Ergebnissen, die zählen.
Vertrauen und ein gemeinsames Ziel – nicht nur die Technologie – treiben den geschäftlichen Fortschritt voran.
Die Forschung hinter der Vision
Unser Value Playbook wurde nicht in einer Vorstandsetage geboren. Es wurde von Grund auf neu gebaut, seit der Gründung von Schuberg Philis.
Wir haben erforscht, was unsere stärksten Partnerschaften zum Erfolg führt – durch strukturierte Gespräche mit Kollegen, durch tiefes Eintauchen in Kundenbeziehungen und durch qualitative Studien, die zeigen, wie Vertrauen, Zufriedenheit und Loyalität im Laufe der Zeit wirklich aufgebaut werden.
Wir haben nach Mustern in Momenten des Erfolgs und der Veränderung gesucht. Wir haben nicht nur analysiert, was wir geliefert haben, sondern auch wie wir es geliefert haben - wie wir aufgetaucht sind, zusammengearbeitet haben, zugehört haben, uns angepasst und abgestimmt haben.
Die Untersuchung ergab etwas Wesentliches:
Die Qualität unserer Beziehungen ist die Grundlage für die Qualität unserer Ergebnisse.
Aus diesen Erkenntnissen haben wir ein einfaches Modell entwickelt: Loyalität legt den Grundstein, eine gemeinsame Vision baut die Brücke, und eine ergebnisorientierte Partnerschaft führt dorthin.
Loyalität: Die Grundlage für Werte
Das Herzstück unserer Kundenbeziehungen ist die Loyalität. Nicht als Nebenprodukt der Zufriedenheit, sondern als bewusstes, messbares Ergebnis, das sich aus drei miteinander verknüpften Kräften zusammensetzt: Vertrauen, Engagement und Zufriedenheit.
Vertrauen
Wir schaffen Vertrauen durch persönliche Beziehungen, Transparenz und eine starke kulturelle Übereinstimmung. Kunden vertrauen uns, wenn sie das Gefühl haben, dass wir sie verstehen – nicht nur ihre IT-Landschaft, sondern auch ihre organisatorischen Werte, geschäftlichen Realitäten und unausgesprochenen Herausforderungen. Wir bauen dieses Vertrauen auf, indem wir zuerst zuhören, immer wieder auftauchen und unsere Leistungen mit Integrität erbringen.
- Was die Forschung zeigt: Das Vertrauen wird gestärkt, wenn die Kunden eine persönliche Bindung spüren, wenn wir Kompetenz zeigen und wenn Offenheit und Ehrlichkeit jede Interaktion bestimmen.
Engagement
Engagement ist mehr als Hingabe – es ist gemeinsames Engagement. Das zeigt sich darin, wie tief wir in die Welt des Kunden eintauchen, wie proaktiv wir zusammenarbeiten und wie konsequent wir unsere Ziele verfolgen. Es geht darum zu zeigen, dass wir nicht nur hier sind, um unseren Job zu machen, sondern um ihn gemeinsam zu erledigen.
- Was die Forschung zeigt: Das Engagement beruht auf gegenseitiger Interaktion, gemeinsamer Arbeit, einer stabilen Beziehung über einen längeren Zeitraum und dem Gefühl, dass wir alle technisch, operativ und emotional auf einer Wellenlänge liegen.
Zufriedenheit
Zufriedenheit ist das Ergebnis übereinstimmender Erwartungen und einer sinnvollen Umsetzung. Aber in unserer Arbeit ist es mehr als ein glücklicher Moment – es ist ein Maßstab für strategische Relevanz.
Die Kunden sind zufrieden, wenn wir Qualität liefern, die ihren Zielen entspricht, wenn wir die richtigen Probleme auf die richtige Weise lösen und wenn wir uns an die sich ändernden Prioritäten anpassen.
Was die Forschung zeigt: Die Zufriedenheit hängt davon ab, wie gut wir die Ziele unserer Kunden verstehen, wie klar wir die gemeinsamen Ziele definieren und wie konsistent wir die Qualität von Service, Anwendung und Support gestalten.
Loyalität = Vertrauen + Engagement + Zufriedenheit
Diese Gleichung ist nicht symbolisch, sie ist strukturell. Unsere Teams denken vorausschauend und systematisch über Beziehungen nach. Und es schafft eine gemeinsame Sprache, um zu diagnostizieren, was funktioniert und wo wir die Beziehung vertiefen müssen.
Gemeinsame Zukunftsvision
Aber Loyalität ist nicht das Endziel – sie ist die Ausgangsbasis. Wenn dieses Vertrauen erst einmal vorhanden ist, können wir von der Erbringung der geforderten Leistungen dazu übergehen, gemeinsam das zu schaffen, was gebraucht wird: eine gemeinsame Zukunftsvision.
Eine gemeinsame Zukunftsvision ist kein Fahrplan, den wir dem Kunden in die Hand drücken. Das ist etwas, das wir gemeinsam mit ihnen entwickeln, in Workshops, offenen Gesprächen, Design-Sprints und gemeinsamer Reflexion. Hier treffen unsere Branchenkenntnisse, unser technisches Fachwissen und unsere geschäftliche Neugierde aufeinander.
Und das funktioniert nur, weil das Vertrauen und das Engagement bereits vorhanden sind.
Was die Forschung zeigt: Kunden lassen sich nur dann auf eine gemeinsame Vision ein, wenn sie bereits eine starke Beziehung zu uns haben – wenn sie unseren Absichten vertrauen, sich gehört fühlen und mit dem bisher erbrachten Service zufrieden sind.
Hier kommt unser wichtigstes Prinzip zum Tragen: „Diagnostizieren Sie, bevor Sie verschreiben.“ Wir widerstehen dem Drang, übereilte Lösungen zu finden. Wir beschreiben erst dann, was wir tun können, wenn wir die Herausforderungen, Ziele und den Kontext des Kunden genau verstanden haben. Diese diagnostische Denkweise ist kein Schritt, sie ist unsere Arbeitsphilosophie.
Ergebnisorientierte Partnerschaften für Unternehmen
Wenn uns das alles gelingt, entsteht etwas Seltenes und Wirkungsvolles: eine auf Geschäftsergebnisse ausgerichtete Partnerschaft.
Dies ist der Punkt, an dem wir aufhören, den Fortschritt in Form von gelieferten Funktionen oder abgeschlossenen Tickets zu messen, und beginnen, ihn in Form von erreichten strategischen Ergebnissen zu messen.
Gemeinsam mit unseren Kunden definieren wir, wie diese Ergebnisse aussehen: Marktanpassungsfähigkeit, Kundenerlebnis, Compliance-by-Design, Time-to-Value/-Market, Resilienz. Wir bauen auf sie hin und kombinieren technische Kompetenz mit Beziehungsgeschick.
Was die Forschung zeigt: Partnerschaften mit Geschäftsergebnissen entstehen, wenn beide Parteien eine gemeinsame Vision haben, gemeinsam Erfolgsmetriken festlegen und in einem Raum des gegenseitigen Vertrauens und der Verantwortlichkeit arbeiten.
Dies ist die höchste Stufe der Partnerschaft – und das ist der Punkt, an dem wir mit jedem Kunden arbeiten möchten. Denn hier liegt der wahre Wert: wenn die IT nicht nur mit der Geschäftsstrategie übereinstimmt, sondern diese auch vorantreibt.
Ein KPI. Eine Norm.
Bei alledem halten wir uns an einen einzigen Standard. Der einzige KPI, der zählt:
100 % Kundenzufriedenheit.
Das mag ehrgeizig klingen. Aber es ist ein strategisches Prinzip. Denn in geschäftskritischen Umgebungen gefährdet alles, was nicht zur vollen Zufriedenheit beiträgt, den Wert. Wenn die Zufriedenheit vollkommen ist, folgt die Loyalität. Die Vision folgt. Und die Ergebnisse werden mit Vertrauen und Schnelligkeit geliefert.
Das Value Playbook ist nicht nur ein Modell. Es ist eine Denkweise.
So bauen wir. Das ist es, was wir sind. So bringen wir den Fortschritt voran.
Auf diese Weise kommen wir gemeinsam voran.